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Die Tierversuchsgegner Aachen beteiligen sich an der internationalen Kampagne gegen den Echtpelz bei ESCADA. Während sich viele große deutsche Kaufhausketten und Modehersteller in den letzten Jahren entschieden haben, keine Kleidung mit oder aus Pelz mehr im Sortiment zu führen, ist ESCADA immer noch der Ansicht, dass sie sich nicht gegen diese Tierquälerei entscheiden sollten. Kaufhausketten und die großen Modehersteller sind für einen großen Teil des Gesamtumsatzes an Pelzprodukten verantwortlich, da sie deutschlandweit oder gar gobal diese Produkte anbieten. Gerade durch normale Kleidungsläden wird eine Plattform geschaffen, wodurch Pelz für jeden erschwinglich wird. Das Argument, dass Pelz warm hält zieht wohl schlecht bei Jeansjacken mit Pelz-Deko oder Polyestermänteln mit Pelzkragen. Gerade Pelzbesatz macht einen immer größeren Teil des Pelzumsatzes aus. Die Kampagne gegen den Pelz bei ESCADA forderte von der ESCADA-Geschäftsleitung, dass sie sich den anderen verantwortungsvollen Modekonzernen anschließen sollten, die sich gegen das Tierqualprodukt Pelz entschieden haben. ESCADA verdiente nur einen Bruchteil seines Umsatzes mit Kleidung aus Pelz, also ist durch eine solche Entscheidung weder signifikante Umsatzeinbußen noch Personalabbau zu befürchten. Es wird sich wahrscheinlich eher positiv auf den Umsatz auswirken, weil Tierfreunde wieder mit besserem Gewissen bei ESCADA einkaufen können. Näheres zur gobalen Kampagne finden Sie auf der Kampagnenwebseite.
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